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12.04.2013 - Westfalen-Blatt / Frank Spiegel Übersicht | Drucken

Startknopf am Bilster Berg gedrückt

Strecke seit gestern offiziell freigegeben - Landrat hofft nun auf friedliches Miteinander

Die Test- und Präsentationsstrecke Bilster Berg ist seit gestern offiziell freigegeben. Die Verantwortlichen haben symbolisch den Startknopf gedrückt.

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Startknopf für das Bilster Berg Drive Resort wurde gedrückt. Foto: Oliver Schwabe
Westfalen-Blatt / Frank Spiegel -
Nach sieben Jahren wurde somit ein Projekt Wirklichkeit, für das Marcus Graf von Oeynhausen vor allem in der Anfangsphase den Kommentar bekam: »Jetzt ist er total verrückt geworden.« Dabei habe er selbst zunächst skeptisch reagiert, als
Johann Friedrich Freiherr von der Borch ihn gefragt habe, was man denn wohl mit dem einst militärisch genutzten Gelände anfangen könne, erinnerte er sich gestern. »Johann, bitte lass mich mit dem Berg in Ruhe«, habe er damals geantwortet. Er habe genug andere Dinge zu tun. Bei einer gemeinsamen Radtour zu der Fläche sei der Funke dann übergesprungen: »Der Berg hat mich spontan begeistert.«
Hinzu sei gekommen, dass damals auch das gräfliche Hotel neu aufgestellt worden sei. »Mit dem Thema Gesundheit waren wir seit Jahren erfolgreich. Wir wollten aber nicht zu sehr auf Monokultur setzen«, blickte Marcus Graf von Oeynhausen zurück. So sei die Idee entstanden, die Konversionsfläche umzugestalten, um neue Zielgruppen zu binden. Der Dank des Ideengebers galt denen, die das Projekt unterstützt haben, insbesondere Hans-Jürgen von Glasenapp, der als
Geschäftsführer erster Mitarbeiter war. Ziel sei es immer gewesen, für den Bilster Berg die besten Mitarbeiter in die Region zu holen.
»Ich bin froh und dankbar darüber, dass diese Idee zu einem Erfolg geführt hat«, sagte auch Landrat Friedhelm Spieker. Die Umwandlung des einst militärisch genutzten Areals ohne einen Cent öffentlicher Mittel sei beispielhaft, erwähnens- und lobenswert. Er kündigte an, dieses auch in die Landes- und Bundespolitik zu tragen.
Mit Blick auf den Streit über die Rechtmäßigkeit der vom Kreis erteilten Genehmigung hofft der Landrat, dass die vermeintlich Unterlegenen nun mit sich selbst ihren Frieden finden. Insbesondere der BUND möge erkennen, dass zahlreiche Ausgleichsmaßnahmen für verloren gegangene Natur geschaffen worden seien. »Es wäre schön, wenn der BUND so damit leben könnte, wie es der Naturschutzbund von Anfang an gemacht hat«, sagte Spieker. Dieser habe die Möglichkeit genutzt, Anregungen für Ausgleichsmaßnahmen zu geben und sich eingebracht.
Der Kreis Höxter habe sich immer bemüht, bei der Genehmigung die Interessen aller Beteiligter so zu berücksichtigen, dass alle damit leben können.
Viele Menschen versprächen sich von der Test- und Präsentationsstrecke großes Potential. Hier gehe es um Wertschöpfung für die Region, positive Impulse für den Arbeitsmarkt, für Investitionen und für den Tourismus. Er selbst wertet das Bilster Berg Drive Resort als »große Chance für den Kreis Höxter als mittelständisch und ländlich geprägter Kreis«.

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